Mary Queen of Scots Rezension: “Greift nach den Wendungen und dem Verrat eines echten Game of Thrones”

Unser Urteil

Ronan ist der Monarch der Linse in diesem lebhaften, feministischen, königlichen Biopic, das königliche Auseinandersetzungen gegenüber Schlachtfeldaktionen bevorzugt.

Zwei regierende Kassenköniginnen, Saoirse Ronan und Margot Robbie, treten in diesem überfüllten, aber überambitionierten Biopic gegeneinander an und spielen die siebenjährige Rivalität zwischen der mutigen, schicksalsgeschundenen Mary, der Königin der Schotten, und ihrer Entschlossenen nach Cousine, Englands Elizabeth 1.

Die Regiedebütantin Josie Rourke setzt ihr hübsch gestyltes feministisches Melodram in einem rücksichtslosen Galopp in Gang, als Ronans rebellische Teenagerin Mary Stuart zurückkehrt, um ihren schottischen Thron zu erobern und entdeckt, dass Elizabeths (Robbie) politische und militärische Macht alles bedroht.

Rourkes frische, frauenzentrierte Lektüre von Marys felsiger Herrschaft schafft eine Geschichte mit Schlangen und Leitern, die von unglücklichen Ehen, von Scharmützeln mit Schwertern und von unzähligen herrschaftlichen Verraten handelt. Aber seine atemlosen, komplexen politischen Machenschaften der Tudor begünstigen eine heimtückische Verschwörung des Gerichts gegenüber einer klaren Handlung.

Während Marys Verstand sich bemüht, den englischen Thron zu erben und eine kontrollierende Ehe mit Elizabeths Aristo-Spielzeugjungen Robert Dudley (Joe Alwyn) abzulehnen, kann der Schwarm bärtiger, schwarz gekleideter Höflinge, die wichtige Expositionen liefern, ein wenig verwirrend werden. Der Drehbuchautor Beau Willimon (House of Cards-Schöpfer, der sich mit Verrat auskennt) geht ebenfalls auf die historischen Faktoren ein.

Es gibt also heftige Teile protestantischer und katholischer Intrigen, und Tudor und Stuart behaupten, dass sie ebenfalls verschlungen werden. Die oben genannten Szenen sind in kurze, intensive und prächtig inszenierte Szenen verpackt, die in steinigen Kammern oder auf heidnischen Hügeln von einer bedrängten Königin zur nächsten flitzen. Dieses hektische Hin und Her kann gelegentlich zu einem Peitschenschlag in der Tudor-Geschichte führen, besonders wenn er von lebensfeindlichen, Mary verleumderischen Predigten von David Tennants wildäugigem Prediger John Knox mit einem Bart unterbrochen wird, in dem Sie einen Dachs verlieren könnten.

Eher zwingender ist die romantische Katastrophe von Marys Verführung durch Jack Lowdens schlau betrunkenen und dekadenten Lord Darnley, der ebenso verzweifelt nach einer Krone wie nach einer Erbin ist, um ihre Ansprüche zu zementieren. Ronans lebhafte, viel verratene Königin, die sich zwischen Verschwörern, Ehemännern und ihrem bürgerkriegsführenden Halbbruder Moray (James McArdle) flippert, ist der Gnade der Männer in ihrer Umgebung ausgeliefert.

So ähnelt der Film oft The Other Boleyn Girlrather als das Epos Elizabeth, in dem ein ähnlich bedrängter König sie stählern schmiedete

Ihre Elizabeth (mit grellen Pocken, weißen Gesichtern und Perücken wie der Film Pennywise) vermischt auf sensible Weise politischen Pragmatismus mit durchdringender Eifersucht auf Marys Schönheit, ihren Mut und ihren kleinen Sohn, der beide Königreiche erben wird. Wo Robbie wiederkäut, herrscht Ronan jedoch vor, zischt vor eigensinniger Wut oder ist voller Angst vor ihrem Verräter &lsquo, schützer.

Herrlich in der einzigen (historisch ungenauen, aber mächtigen) Begegnung der königlichen Rivalen, rutscht Ronan merkwürdigerweise von der Bitte um Schwesternschaft zu stechenden Beleidigungen, um ihren eigenen tödlichen Weg zu finden. Sie ist das Juwel in der Krone von Rourkes Theaterstil, der nach den Wendungen und dem Verrat eines echten Game of Thrones greift, aber die Handlung entschieden intim hält.

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  • Veröffentlichungsdatum:7. Dezember 2018 (USA) / 18. Januar 2019 (Großbritannien)
  • Zertifikat:R (USA) / 15 (Großbritannien)
  • Laufzeit:124 Minuten

Mary Queen of Scots

Ronan ist der Monarch der Linse in diesem lebhaften, feministischen, königlichen Biopic, das königliche Auseinandersetzungen gegenüber Schlachtfeldaktionen bevorzugt.